Roggenstock–Mördergruebi-Decke

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Darstellung und Status

Farbe CMYK
N/A
Farbe RGB
R: 241 G: 239 B: 237
Rang
Decke
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff

Nomenklatur

Deutsch
Roggenstock–Mördergruebi-Decke
Français
Nappe du Roggenstock–Mördergruebi
Italiano
Falda Roggenstock–Mördergruebi
English
Roggenstock–Mördergruebi Nappe
Herkunft des Namens

Roggenstock (SZ)

Historische Varianten

Gesteine des Roggenstock und der Mördergruebi (Lienert et al. 2003), Roggenstock klippe (Letsch & Kiefer 2017), Roggenstock–Mördergruebi-Schuppe, Roggenstock–Mördergruebi Nappe (TK500 / Gouffon et al. 2024)

Links

Beschreibung

Beschreibung

Oberostalpine Decke der zentralschweizerischen Klippen.

"Der Roggenstock ist mit seinen 1778 m ü.M. eher ein bescheidener Berg. Aus geologischer Sicht aber übertrifft er mit seinen sieben Decken viele höhere Berge. Abb. 1.22 zeigt die Gesteinsabfolge am Roggenstock, die sich an der Mördergruebi, am Gross- und am Hudelschijen ähnlich gestaltet. Wie in Kap. 1.2.2 dargestellt, liegen die Gesteine aus dem südlichsten Ablagerungsraum (Oberostalpin als südlichster Teil des Ostalpin) zuoberst, die helvetische Drusberg-Decke zuunterst." (Lienert et al. 2003 S.23)

Geografie

Geographische Verbreitung
Iberger Klippen.

Paläogeografie und Tektonik

Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Herkunftstyp
  • tektonisch

Referenzen

Neubearbeitung
Gouffon Yves (Editor) (2024) : Tectonic Map of Switzerland 1:500000, Explanatory notes. Federal Office of Topography swisstopo, Wabern

p.90: A pair of isolated klippen found in central Switzerland (Iberg Klippen) are testimony that Austroalpine cover nappes must have formerly extended as continuous thrust sheets westwards to the meridian of the Vierwaldstättersee. These klippen only expose Late Triassic to Early Jurassic sediments. Trümpy (2006) excluded that they belong to the Lower Austroalpine or Salassic nappes. The Roggenstock-Mördergruebi Nappe forms the highest unit of the Iberg Klippen and is in direct tectonic contact with the underlying Arosa Zone that in turn overthrusts Middle Penninic units. Since the Lower Austroalpine is missing, these klippen are best correlated with the nappes of the Northern Calcareous Alps, which also directly overlie the Arosa Zone west of the Rätikon mountain range.

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